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Rettet die Bäder!

Veröffentlicht: 04.12.2018
Autor: Fabian Jouliet

Eine Initiative des Bundesverbandes DLRG

Rettet die Bäder ist auf Initiative unseres Bundesverbandes entstanden und hat das Ziel, das Bädersterben in Deutschland einzudämmen und uns allen die Möglichkeit zu erhalten, sicher Schwimmen zu lernen und möglichst viele Schwimmer zu Lebensrettern ausbilden zu können.

In den letzten 17 Jahren wurden im Durchschnitt jährlich 80 Bäder geschlossen, was bedeutet, dass jeden vierten Tag in Deutschland ein Bad dauerhaft geschlossen wird und somit die Grundlage für eine sichere Schwimmausbildung Stück für Stück verschwindet. Diese Entwicklung hat bereits heute schon spürbare Auswirkungen und weist Tendenzen auf, aus denen sich schließen lässt, dass wir uns in die Richtung eines Nichtschwimmerlandes bewegen.
Ein erschreckendes Ergebnis einer Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2017 ergab, dass fast 60% der Zehnjährigen in Deutschland nicht sicher schwimmen können.

Die aktuelle DLRG-Statistik Todesfälle durch Ertrinken belegt zudem leider einen Anstieg bei den Vor- und Grundschulkindern: In der Altersklasse 0-10 Jahre starben 2018 bereits 26 Kinder (+13). Unter den 11- bis 15-Jährigen gab es 13 Todesfälle (+9). (Quelle Bundesverband der DLRG)

Um dieser Entwicklung dauerhaft und erfolgreich auch in Bergheim entgegen wirken zu können benötigen wir nicht nur Ihre Stimmen in den Ausschüssen und Gesprächen mit der lokalen Politik, um unsere Bäderlandschaft zu erhalten und zu modernisieren, sondern auch Ihre Unterschrift in der Petition unseres Bundesverbandes, damit auch Berlin den Notstand unserer Bäder erkennt. 

Wir als DLRG fordern:

Um die Missstände wirksam zu bekämpfen, sind unter anderem folgende Maßnahmen zu ergreifen: So sollte eine angemessene und nachhaltige Bäderversorgung durch systematische Bedarfsplanung und Bedarfsdeckung im Rahmen eines bundesweiten Masterplans sichergestellt werden.

Der Raum für Schwimmen kann nur weiterentwickelt werden, wenn auf allen räumlichen Ebenen der jeweilige Bedarf der Öffentlichkeit, der Schulen und der Sportvereine auf wissenschaftlicher Grundlage ermittelt und darauf aufbauend Raumprogramme aufgestellt und umgesetzt werden. 

Wir fordern einen goldenen Plan ähnlich dem der 1960er Jahre. Wir fordern die Politik auf, eine Gesellschaft ähnlich der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG) zu gründen, die ausschließlich die Koordination der Bädersanierung zur Aufgabe hat – mit einem Zeitrahmen von zehn Jahren. 

Die Finanzierung der öffentlichen Bäder muss nachhaltig gesichert werden. Der hohe Sanierungsstau zeigt deutlich, dass unter der Prämisse der grundsätzlichen kommunalen Zuständigkeit für die Finanzierung von Bädern eine nachhaltige, bundesweit einheitliche Bäderentwicklung nicht stattfinden kann. (Quelle Bundesverband der DLRG)

 

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